Schulziele

  1. Vermitteln von Berufs- und Lebensperspektiven
  2. Schaffen einer konstruktiven Atmosphäre
  3. Unterstützen und Stärken durch erzieherische Arbeit
  4. Weiterentwickelung des Unterrichts
  5. Kooperation mit allen Beteiligten

Genaueres zu den Schulzielen und der schulischen Arbeit finden Sie in unserem Schulprogramm.

Entschuldigung bei Schulversäumnissen

Das Schulgesetz NRW (SchulG) verpflichtet die Schüler, regelmäßig und pünktlich am Unterricht und an den sonstigen Schulveranstaltungen teilzunehmen“. Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen verhindert, die Schule zu besuchen“, so teilen die Erziehungsberechtigten (bzw. die volljährigen SchülerInnen) der Schule schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit“.

Die Schule sollte spätestens am zweiten Unterrichtstag benachrichtigt werden.

Bei längerer Krankheit

  • (d.h. 3 Tage oder mehr) ist die Schule spätestens am zweiten Unterrichtstag zu benachrichtigen. Nach Beendigung der Krankheit ist der zuständige Klassenlehrer hierüber schriftlich zu informieren.

Bei vorhersehbarem Fehlen

  • von bis zu 2 Schultagen ist vorher vom Klassenlehrer eine Beurlaubung einzuholen. Für Beurlaubungen, die über 2 Tage hinausgehen (ebenso für Beurlaubungen vor und im Anschluss an die Ferien), ist der Schulleiter zuständig.

Versäumnisse bei Klausuren

  • Es gelten die gleichen Regelungen wie oben, allerdings mit folgenden Ergänzungen: Beim Antrag auf Beurlaubung ist der Klassenlehrer auf ggf. anstehende Klausuren hinzuweisen. Nach Möglichkeit erfolgt eine Krankmeldung am Tag der Klausur telefonisch. Entstehen bei Fach- und Klassenlehrer Zweifel an der Ernsthaftigkeit oder an der Glaubwürdigkeit der Begründung, so kann für alle im Halbjahr noch anstehenden Klausuren im Krankheitsfall ein Attest verlangt werden. Wer im Laufe des Tages, an dem die Klausur angesetzt ist, erkrankt, hat sich beim Lehrer des Faches, in dem die Klausur geschrieben wird, vorher krank zu melden. Wird eine Klausur unbegründet versäumt, so kann kein Nachschreibetermin eingeräumt werden. Bei begründetem Fehlen besteht nicht in jedem  Fall Anrecht auf einen Nachschreibetermin. Es muss pro Halbjahr in jedem Fall  lediglich ein solcher Termin angeboten werden. Das beinhaltet auch, dass Schüler keinen Anspruch darauf haben, eine versäumte Klausur zu dem Stoff nachzuschreiben, der in der geplanten Klausur abgefragt wurde.

Bei Minderjährigen ist jeweils die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

  • Fehlt ein Schüler unentschuldigt bzw. entschuldigt sich ein Schüler nicht innerhalb der vorgesehenen Frist, teilt der Fachlehrer dies den Klassenlehrern schriftlich mit. Bei wiederholtem unentschuldigtem Fehlen berufen die Beratungslehrer eine Jahrgangsstufenkonferenz ein. Diese kann auf der Basis der Allgemeinen Schulordnung Ordnungsmaßnahmen bis hin zur Entlassung von der Schule verhängen. Darüber hinaus kann bei volljährigen nicht mehr schulpflichtigen Schülern die Entlassung auch dann erfolgen, wenn im Verlaufe eines Monats insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt wurden“.

Beurlaubungen

Alle Anträge auf Beurlaubungen sind in der Regel schriftlich abzugeben und jeweils zu begründen.

  • Bis zu einem Tag beurlaubt der/die Klassenlehrer/in.
  • Über einen Tag und unmittelbar vor und nach den Ferien beurlaubt der Schulleiter.
  • Die Anträge auf längerfristige Beurlaubungen sollen im Sekretariat oder beim Klassenlehrer abgegeben werden. Die Anträge werden zum Schülerstammblatt genommen.
  • Beurlaubungen zum Auslandsaufenthalt sind ebenso an die Schule zu richten. Die Genehmigung hängt vom Leistungsbild des/der Schülers/in ab, das sich in der Regel durch das letzte Zeugnis ergibt.

Abmeldung vom Religionsunterricht

Nach dem Gesetz über die religiöse Kindererziehung hat ein Kind nach der Vollendung des 14. Lebensjahres das Recht zu entscheiden, „zu welchem religiösen Bekenntnis es sich halten will“ (§ 5 Religionsmündigkeit). Deshalb kann sich ein Schüler/ eine Schülerin von der Teilnahme am RU selbst befreien, sobald er/sie das 14. Lebensjahr vollendet hat. „Die Erziehungsberechtigten sind über die Befreiung zu informieren.“  Diese Information wird durch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten bestätigt.

  • Eine Abmeldung kann nicht erfolgen, weil einem das Fach oder der Lehrer nicht mehr gefällt, sondern nur aus Gewissensgründen, weil man sich nicht mehr an das religiöse Bekenntnis halten will. Deswegen muss bei der Abmeldung auch vermerkt sein, dass man sich aus Gewissensgründen vom RU abmeldet.
  • Die Abmeldung muss also enthalten: Name, Vorname, Klasse und den Hinweis auf die Konfession des Unterrichts. Außerdem muss vermerkt werden, dass man sich aus Gewissensgründen vom RU abmeldet. Die Eltern bestätigen mit ihrer Unterschrift die Kenntnisnahme.
  • Wenn zum Zeitpunkt der Abmeldung vom RU eine „hinreichende Beurteilungsgrundlage vorliegt“, erscheint eine Note auf dem nächsten Zeugnis, auch wenn eine Abmeldung vorliegt! Zwei Monate vor dem Zeugnistermin besteht sicherlich eine „hinreichende Beurteilungsgrundlage“.
  • Übrigens: Falls man aus religiösen Gründen wieder am RU teilnehmen möchte, muss man dies im Sekretariat schriftlich beantragen. Über die Wiederaufnahme in die Lerngruppe entscheidet dann die Schule.