Klassenfahrt der BAU 1 07.-09.02.2017

Hallo! Ich bin Ruddy und war auch mit auf Klassenfahrt. Um es vorweg zu nehmen, wenn man das hier liest, werde ich nicht mehr am Leben sein. Zur Erklärung: ich bin nicht einer von den Maurer-Lehrlingen, ich bin ein rohes Ei. Zunächst war ich total begeistert von Duisburg: die top-moderne Jugendherberge mit der sehr guten Verpflegung, die netten Jungs aus dem ersten Lehrjahr; mit meinen beiden Leidensgenossen im Eierkarton beobachteten wir mit Freude, wie die Azubis schwierigste Outdoor-Aufgaben mit Geschick und Teamgeist sowie Bravour und Spaß lösten. Zu unserer großen Erleichterung stellten wir fest, dass die Jugendherberge keine Eierspeisen auf der Speisekarte führten und wähnten uns schon in Sicherheit. Bis es dann geschah. Die Konstruktionsaufgabe war der Todesstoß für zwei von uns. Nur der Passagier im so getauften Fluggerät „Eiforce One“ überlebte den Fall aus sieben Meter Höhe. Aber wer baut auch schon Fluggeräte für rohe Eier aus Papier und Karton???!!! Tolle Idee von Herrn Köhler und Frau Heinzel – danke! Gerne hätten wir alle drei Tage der Klassenfahrt miterlebt. Noch einige weitere kniffelige Konstruktions- und Kommunikationsaufgaben warteten auf die Klassengemeinschaft. Außerdem hätte uns der Besuch der Zeche Zollverein in Essen sehr interessiert. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, „Essen“ klingt für ein rohes Ei eigentlich auch nach einem sehr, sehr gefährlichen Ort….

 

geschrieben von O. Köhler und S. Heinzel